Kategorie: Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNGEN

Ein neues Abkommen für die Weltmeere in Aussicht (Presseaussendung, 18.08.2022)

Von der breiten Öffentlichkeit fast unbemerkt verhandeln seit 2018 Mitglieder der Vereinten Nationen ein neues rechtlich bindendes Abkommen zu Schutz und nachhaltiger Nutzung der Meeresbiodiversität in internationalen Gewässern. Nach insgesamt fünf Verhandlungsrunden und einer langen Covid-Unterbrechung, soll ein aktuelles Treffen in New York City vom 15. bis 26. August 2022 das letzte sein. Die Politikwissenschafterin Alice Vadrot von der Uni Wien, deren Forschungsgruppe die Verhandlungen in vor Ort beobachtet, bekräftigt in einer aktuellen Presseaussendung von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz, dass eine Einigung zwischen Staaten aufgrund unterschiedlich gelagerter Interessen schwierig sein wird und auch ein ambitionierter Vertrag den Erhalt der marinen Biodiversität nur dann gewährleisten kann, wenn eine umfassende gesellschaftliche Transformation stattfindet.

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Historische Wahl in Kolumbien (Presseaussendung am 20.6.2022)

Die Präsidentschaftswahlen in Kolumbien endeten mit einem historischen Ergebnis. Der linke Kandidat Gustavo Petro konnte sich in der Stichwahl gegen den rechtspopulisten Rodolfo Hernández behaupten. Die PolitologInnen Aaron Tauss und Kristina Dietz beleuchten Hintergründe und mögliche Folgen des linken Wahlsieges.

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Welttag der Ozeane: Marine Biodiversität für zukünftige Generationen erhalten (Pressemitteilung am 7.6.2022)

Anlässlich des Wellttags der Ozeane am 8. Juni 2022 meldet sich Diskurs. Das Wissenschaftsnetz mit einer Presseaussendung zur Krise der Biodiversität der Meere und ihrer internationalen politischen Regulierung zu Wort. Darin zeigt die Politikwissenschafterin Alice Vadrot (Uni Wien) auf, welche Konflikte und Interessen den Schutz der biologischen Vielfalt der Meere erschweren.

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Pfingstdialog Steiermark: EU-Vermögenssteuer für ein grünes und gerechtes Europa (Pressemitteilung 2.6.2022)

Der diesjährige Pfingstdialog am 1. und 2. Juni widmet sich der Frage „Green Europe – Deal or no deal?“. Aus diesem Anlass zeigen ÖkonomInnen der FH Wien, der Uni Duisburg-Essen und der Uni Greenwich auf, wie eine EU-weite Vermögenssteuer dazu beitragen kann, die Finanzierungslücke bei grünen Investititonen zu schließen und dabei die Vermögensungleichheit in der EU verringern kann.

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Neue Daten zeigen: Hohes Armutsrisiko bei Arbeitslosigkeit (Pressemitteilung 4.5.2022)

Neue Statistiken und eine aktuelle Befragung sprechen eine deutliche Sprache: Arbeitslosengeld und Notstandshilfe schützen sehr viele nicht vor Armut. Die Lage der arbeitsuchenden Personen verschlechtert sich deutlich. Die Bundesregierung verfehlt ihre Armutsziele. Die WU-Professorin Karin Heitzmann geht auf diesen Zusammenhang ein und zeigt anhand aktueller Daten auf, dass die Unterstützung durch das AMS für viele Erwerbslose zu niedrig ist

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Ein halbes Jahrhundert Versagen der Politik (Presseaussendung, 01.03.2022)

Vor einem halben Jahrhundert (am 2. März 1972) erschien der legendäre Bericht „Grenzen des Wachstums“ an den Club of Rome. Aus diesem Anlass melden sich die PolitikwissenschafterInnen Ulrich Brand und Alina Brad (Uni Wien) mit einer Pressemitteilung zu Wort. Sie zeigen darin auf, warum der Bericht immer noch hochaktuell ist und das Versagen der Umweltpolitik deutlich mache. Während heute viel von „grüner Ökonomie“ und „Verzicht“ die Rede sei, bedürfe es eher der Initiativen und Regeln für gesellschaftliche Selbstbegrenzung. Das zeigen die beiden Expert*innen für internationale Umweltpolitik in einer neuen Studie zu „planetaren Grenzen und gesellschaftlichen Grenzen“.

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Einschüchterungsklagen gegen Journalist*innen, Wissenschafter*innen, NGOs und Aktivist*innen gefährden eine vielfältige und demokratische Zivilgesellschaft (Presseaussendung vom 22.12.2021)

In Österreich werden sogenannte SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation) – auf Deutsch: Einschüchterungsklagen – in den vergangenen Monaten verstärkt diskutiert. Jüngster Auslöser ist ein anwaltliches Schreiben der Stadt Wien an Umweltaktivist*innen und Wissenschafter*innen, die sich für einen Baustopp der Stadtstraße Aspern einsetzen. Ruth Simsa, Paul Hahnenkamp und Maximilian Blaßnig erklären in der Aussendung, warum solche Klagen eingesetzt werden, wie sie funktionieren und welche Bedeutung sie für zivilgesellschaftliches Engagement haben.

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‚Diskurs. Das Wissenschaftsnetz‘ ist eine Initiative zum Transfer von wissenschaftlicher Evidenz engagierter Wissenschafter*innen in die Öffentlichkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse entsprechend ihrer Bedeutung im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungen zum Tragen kommen.

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