Kategorie: Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNGEN

Einschüchterungsklagen gegen Journalist*innen, Wissenschafter*innen, NGOs und Aktivist*innen gefährden eine vielfältige und demokratische Zivilgesellschaft (Presseaussendung vom 22.12.2021)

In Österreich werden sogenannte SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation) – auf Deutsch: Einschüchterungsklagen – in den vergangenen Monaten verstärkt diskutiert. Jüngster Auslöser ist ein anwaltliches Schreiben der Stadt Wien an Umweltaktivist*innen und Wissenschafter*innen, die sich für einen Baustopp der Stadtstraße Aspern einsetzen. Ruth Simsa, Paul Hahnenkamp und Maximilian Blaßnig erklären in der Aussendung, warum solche Klagen eingesetzt werden, wie sie funktionieren und welche Bedeutung sie für zivilgesellschaftliches Engagement haben.

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Dringende Forderung aus der Wissenschaft nach Aufbau eigener Covid-Arzneimittelproduktion in Ländern des Globalen Südens (Presseaussendung 29.11.2021)

In dieser Presseaussendung zeigen Shalini Randeria vom Albert Hirschman Centre on Democracy in Genf und Claudia Wild vom Austrian Institute for Health Technology Assessment auf, wie geistige Eigentumsrechte den Zugang von Ländern des globalen Südens zu COVID19-Arzneitmitteln einschränken. Sie fordern, den Patentschutz für Impfstoffe und Medikamente in der Pandemie auszusetzen, um letztere nicht weiter unnötig zu verlängern.

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Neue Studie: Ungleicher Zugang zu Kinderbetreuung– mehr öffentliche Einrichtungen als Ausweg (Presseaussendung, 11.11.2021)

In dieser Presseaussendung von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zeigen die Sozioökonominnen Astrid Pennerstorfer und Michaela Neumayr auf Basis aktueller Forschungsergebnisse für Wien, wie ungleich der Zugang zur Kinderbetreuung ist, und weisen darauf hin, wie dieser folgenreichen Schieflage durch einen Ausbau öffentlicher Einrichtungen oder eine zielgerichtete öffentliche Förderung begegnet werden kann.

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Machtübernahme der Taliban in Kabul: Wissenschafterinnen und Wissenschafter fordern die sofortige Einrichtung eines Resettlement-Programms für Flüchtende (Pressemitteilung vom 18.08.2021)

Angesichts der Machtübernahme der Taliban fordern Wissenschafter:innen der Initiative Diskurs. Das Wissenschaftsnetz von der österreichischen Bundesregierung ein Resettlement-Kontingent von mindestens 4.450 Menschen aus Afghanistan, die Österreich rasch und unbürokratisch mittels sicheren Flugtransfer aus Afghanistan aufnehmen müsse. Diese Anzahl orientiere sich an der Empfehlung der Fachkommission für Fluchtursachen der
Deutschen Bundesregierung, die ein Kontingent in Höhe von 0,05% der Gesamtbevölkerung vorsieht.

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Forscher*innen senden dringenden Appell an europäische Regierungen und EU-Institutionen zur Rettung von gefährdeten afghanischen Wissenschafter*innen und Studierenden (Pressemitteilung vom 26.08.2021)

Eine Vielzahl an Hochschulverbänden, Netzwerken und führenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet des Schutzes von Wissenschaftler*innen haben diese Woche einen dringenden Appell an europäische Regierungen und EU-Institutionen gesandt, um auf die dramatische Lage der Universitätsangehörigen Afghanistans aufmerksam zu machen und die Evakuierung besonders gefährdeter Personen zu ermöglichen.1 Viele der unterzeichnenden Organisationen sind führend auf dem Gebiet der Unterstützung von Forscher*innen und gefährdeten Wissenschaftler*innen. Dazu gehören das Scholars at Risk Network (SAR), der Global Campus of Human Rights in Venedig, das PAUSEProgramm in Frankreich, die Philipp-Schwartz-Initiative der Alexander-von-Humboldt-
Stiftung, der Council for At-Risk Academics und der Scholar Rescue Fund des IIE, die für diejenigen, die in ihren Heimatländern nicht sicher arbeiten können, befristete Stellen an Hochschuleinrichtungen in aller Welt vermitteln.

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‚Diskurs. Das Wissenschaftsnetz‘ ist eine Initiative zum Transfer von wissenschaftlicher Evidenz engagierter Wissenschafter*innen in die Öffentlichkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse entsprechend ihrer Bedeutung im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungen zum Tragen kommen.

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