Kategorie: Mediengespräche

MEDIENGESPRÄCHE

Arbeiten bis 65: politisches Ziel, persönliche Belastungsgrenze? (Mediengespräch, 30.09.2026)

Der Arbeitsklima Index deutet auf eine Lücke zwischen politischem Anspruch und beruflicher Realität hin und wirft die Frage auf, unter welchen Bedingungen Arbeiten bis zur Pension überhaupt gelingen kann. Wer hält im eigenen Beruf durch und wer nicht? Welche Rolle spielen körperliche und psychische Belastung, unterbrochene Erwerbsverläufe oder ungleiche Einkommen? Und woran entscheidet sich, ob Menschen gesund und produktiv älter werden: an der Arbeitszeit, am Aufgabenzuschnitt, an betrieblicher Gesundheitsförderung oder an einem gleitenden Übergang in den Ruhestand?

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Sichere Versorgung in der Polykrise? Im Spannungsfeld von Verfügbarkeit, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit (Mediengespräch, 29.09.2026)

Wie lässt sich unter den Bedingungen dieser Polykrise eine sichere Versorgung aller Menschen innerhalb der planetaren Grenzen gewährleisten?
Antworten auf diese Frage liefert unser Mediengespräch. Renommierte Expert:innen präsentieren dort erste Zwischenergebnisse des laufenden Forschungsprojekts ReMass, an dem sechs Wiener Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten.

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Verkehrssicherheit: Schwedisches Modell plus Section Control statt Straßenverbreiterungen – das Beispiel B317 Friesacher Straße

Zwei Koryphäen der Verkehrswissenschaft analysieren in diesem Mediengespräch anhand des Beispiels Friesacher Straße die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der geplanten Maßnahmen und zeigen zielführendere Perspektiven auf – wie das schwedische 2-1 Modell, Sektion Control und Geschwindigkeitsreduzierung –, die nicht nur die Sicherheit signifikant erhöhen würden, sondern dabei auch massiv Kosten sparen und die Umwelt schonen würden.

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Verkehrssicherheit am Schulweg (Mediengespräch, 17.09.2026)

Dieses von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz organisierte Mediengespräch beleuchtet die Schulwegsicherheit aus wissenschaftlicher Perspektive. Im Fokus stehen einerseits die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen für sicheres Verkehrsverhalten: Welche Fähigkeiten benötigen Kinder, um Gefahren richtig einzuschätzen? Ab welchem Alter können sie sich sicher allein im Straßenverkehr bewegen, und welche Rolle spielen Übung, Mobilitätsbildung und elterliche Begleitung? Und warum reicht Verkehrserziehung allein nicht aus, um altersbedingte Grenzen auszugleichen?
Andererseits wird gezeigt, wie moderne Technologien dabei helfen können, Gefahrenstellen auf Schulwegen sichtbar zu machen.

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Angebunden statt abgehängt: Wie wird ländliche Mobilität zukunftsfähig? (Mediengespräch, 28.08.2026)

Öffentliche Mobilität wird quer durch Österreich teurer: 2026 haben fast alle Bundesländer ihre Öffi-Tarife angehoben, und in der Ostregion setzt sich das fort. Nach einer ersten Anhebung im Juli steigen mit 1. September auch die Preise der regionalen KlimaTickets und Strecken-Jahreskarten in Niederösterreich und dem Burgenland. Parallel dazu haben die Verteuerungen der Vorjahre bereits die Verkaufszahlen gedrückt, und die Regionalverkehre stehen unter Spardruck. Gleichzeitig rückt eine Grundfrage in den Fokus: Wie verlässlich kommen Menschen am Land von A nach B, und wer bleibt dabei zurück? Einkommen, Alter und Geschlecht prägen mit, wie gut sich der Alltag bewältigen lässt.

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Dürre in Österreich: Vom akuten Notfall zur langfristigen Anpassung (Mediengespräch, 25.08.2026)

Extreme Trockenheit wird zur neuen Normalität, Europa erwärmt sich schneller als der globale Durchschnitt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob, sondern wie rasch sich die Landwirtschaft anpasst. Viele Lösungen liegen längst auf dem Tisch, von Agroforstsystemen über Humusaufbau bis zu bodenschonender Bewirtschaftung. Die Landwirtschaft ist damit nicht nur von der Klimakrise betroffen, sondern ein wesentlicher Teil ihrer Bewältigung.
Expert:innen ordnen ein, wo staatliche Hilfen sinnvoll ansetzen sollten, welche Maßnahmen sofort umsetzbar sind, was Betriebe für den Wandel wirklich brauchen und warum Österreich das Potenzial hätte, hier international eine Vorreiterrolle einzunehmen.

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Lohn- und Sozialdumping: Ursachen, Praktiken und Lösungsansätze (Mediengespräch, 28.07.2026)

Eine detaillierte Analyse der Effektivität des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes (LSD-BG) aus dem Jahr 2021 kommt zu dem Ergebnis, dass sich die abschreckende Wirkung der Strafen seit der Gesetzesnovelle sogar verschlechtert hat. Ein exemplarischer Blick in die Paketbranche zeigt darüber hinaus: Praktiken des Lohn- und Sozialdumpings sind in Österreich und in Europa insgesamt nach wie vor weit verbreitet.​ Zwei Expertinnen beleuchten das Problem anhand konkreter wissenschaftlicher Evidenz in Hinblick auf Ursachen, Praktiken und Lösungsansätze.

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Sommerferien: Alptraum Betreuungslücke (Mediengespräch, 23.06.2026)

Die Sommerferien nahen – und mit ihnen die große Frage: wohin mit den Kindern, während die Eltern arbeiten? Das nimmt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zum Anlass, das Thema Wahlfreiheit und Sorgepflichten von Müttern unter die Lupe zu nehmen. Im Mediengespräch zeigen zwei Expertinnen anhand qualitativer Untersuchungen in Österreich sowie der Analyse von Reformen, dass die politisch propagierte „Wahlfreiheit“ in der Betreuung von (Klein-)Kindern nicht zu sozialer Nachhaltigkeit führt, wenn tragfähige öffentliche Rahmenbedingungen fehlen.

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Stadtbäume sind keine Option – sie sind eine Überlebensfrage (Mediengespräch, 03.06.2026)

Für die erlebte, gefühlte und die objektiv messbare Lebensqualität einer Stadt ist die gerechte, also möglichst flächendeckende Verteilung von Bäumen im öffentlichen Raum ausschlaggebend. Stadtbäume sind Lebensversicherungen für unsere Städte: Sie kühlen urbane Hitzeinseln um mehrere Grad, reinigen die Luft, speichern Wasser, fördern die Biodiversität und steigern die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum – und sie sind in den sich immer weiter erhitzenden Städten buchstäblich Lebensretter.

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Diskurs. Das Wissenschaftsnetz ist eine Initiative zum Transfer von wissenschaftlicher Evidenz in die Öffentlichkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse entsprechend ihrer Bedeutung im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungen zum Tragen kommen.

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