Kategorie: Mediengespräche

MEDIENGESPRÄCHE

Sommerferien: Alptraum Betreuungslücke (Mediengespräch, 23.06.2026)

Die Sommerferien nahen – und mit ihnen die große Frage: wohin mit den Kindern, während die Eltern arbeiten? Das nimmt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zum Anlass, das Thema Wahlfreiheit und Sorgepflichten von Müttern unter die Lupe zu nehmen. Im Mediengespräch zeigen zwei Expertinnen anhand qualitativer Untersuchungen in Österreich sowie der Analyse von Reformen, dass die politisch propagierte „Wahlfreiheit“ in der Betreuung von (Klein-)Kindern nicht zu sozialer Nachhaltigkeit führt, wenn tragfähige öffentliche Rahmenbedingungen fehlen.

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Stadtbäume sind keine Option – sie sind eine Überlebensfrage (Mediengespräch, 03.06.2026)

Für die erlebte, gefühlte und die objektiv messbare Lebensqualität einer Stadt ist die gerechte, also möglichst flächendeckende Verteilung von Bäumen im öffentlichen Raum ausschlaggebend. Stadtbäume sind Lebensversicherungen für unsere Städte: Sie kühlen urbane Hitzeinseln um mehrere Grad, reinigen die Luft, speichern Wasser, fördern die Biodiversität und steigern die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum – und sie sind in den sich immer weiter erhitzenden Städten buchstäblich Lebensretter.

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Hitzebelastung an Schulen (Mediengespräch, 02.06.2026)

Sind unsere Schulen auf die Klimarealität vorbereitet? Wie empfinden Schüler:innen und Lehrer:innen die aktuelle Hitzebelastung an Schulen? Warum gelten Kinder und Jugendliche als besonders klimavulnerabel? Welche Auswirkungen haben hohe Temperaturen auf Konzentration, Lernleistung und Prüfungserfolg? Welche Maßnahmen zur Anpassung an heiße Tage gibt es bereits? Was können Betroffene in der Schule selbst tun, um den Hitzestress zu reduzieren?

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Hohe Qualität für wenig Geld? Die Lebensrealität freier Journalist:innen (Mediengespräch, 28.05.2026)

Die Existenzängste unter freien Journalistinnen und Journalisten im Land sind real und messbar. Das belegt eine aktuelle Untersuchung zur Journalismusförderung in Österreich, die jüngst von Medienminister Andreas Babler vorgestellt wurde.
In Österreich werden Medienhäuser in Form von Förderungen und Inseraten mit öffentlichen Geldern finanziert. In anderen Branchen sind staatliche Förderungen und Aufträge an soziale Mindeststandards der Mitarbeitenden gekoppelt. Dies wäre auch in der Medienbranche dringend notwendig. Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz wird die Lage der freien Journalist:innen beleuchtet und mögliche Lösungsansätze skizziert.

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Konversion statt Krise: Kann die Autoindustrie die Mobilitätswende produzieren? (Mediengespräch, 26.05.2026)

Wie gelingt es, die bestehenden industriellen Kapazitäten und Fachkräfte der Autoindustrie in den Aufbau einer modernen, nachhaltigen Mobilitätsinfrastruktur zu lenken? Ohne koordinierte industriepolitische, arbeitsmarktpolitische und bildungspolitische Maßnahmen könnten der Strukturwandel und verpasste Chancen zu regional konzentrierten Arbeitsplatzverlusten und sozialen Verwerfungen führen.
In diesem Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz analysieren Expert:innen, wie ein gerechter Übergang gelingen kann und welche Anforderungen an eine integrierte Mobilitäts- und Industriestrategie gestellt werden müssen.

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Merit Order: kann der Strompreis vom Gas unabhängig werden? (Mediengespräch, 15.05.2026)

Der durch die globalen Krisen steigende Gaspreis wirft erneut die Frage nach dem Merit Order System auf: Ist dieses System, das zweifellos viele Vorteile hat und seit seiner Einführung seine Sinnhaftigkeit auch immer wieder bewiesen hat, nach wie vor das Bestmögliche? Oder ist es an der Zeit, vom krisengebeutelten Gaspreis unabhängig zu werden? Wie kann dies gelingen? Österreich ist in vielen Aspekten der erneuerbaren Energien Vorreiter. Wo besteht noch Handlungsbedarf und wie kann diese Rolle weiter verwirklicht werden? Welche Optionen der Strom-Bepreisung gibt es und was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile.

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Arbeitszeitverkürzung: ökonomische und soziale Effekte (Mediengespräch, 12.05.2026)

Dieses von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz organisierte Mediengespräch beleuchtet das Thema Arbeitszeitverkürzung aus wissenschaftlicher Perspektive in Hinblick auf ökonomische und soziale Indikatoren. Dabei werden einerseits die Arbeitszeitvorstellungen der in Österreich Beschäftigten analysiert: Welche Unterschiede sind nach Alter, Geschlecht oder Bildung festzustellen? Wollen „die Jungen“ oder die viel gescholtene Gen Z tatsächlich weniger arbeiten als andere Altersgruppen? Welche Rolle spielen berufs- und branchenspezifische Belastungen für Arbeitszeitwünsche? Wie groß ist der Einfluss der sozioökonomischen Lage?

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Care im Wandel: Demografischer Druck und wohlfahrtsstaatliche Transformationen (Mediengespräch, 09.04.2026)

Die demografische Alterung stellt europäische Wohlfahrtsstaaten vor massive Herausforderungen. In Österreich beziehen über 500.000 Menschen Pflegegeld, die Ausgaben werden sich bis 2080 mehr als verdoppeln. Parallel verändert sich die Organisation von Care-Arbeit grundlegend: Tätigkeiten, die historisch überwiegend im privaten und häufig von Frauen geleisteten, unbezahlten Bereich verortet waren, werden zunehmend formalisiert und staatlich finanziert.
Dies nimmt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zum Anlass, die makroökonomischen Szenarien und wohlfahrtsstaatlichen Transformationen von Care-Arbeit gemeinsam zu beleuchten.

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Wahl in Ungarn: Analysen und Perspektiven (Mediengespräch, 07.04.2026)

Am 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt – und zum ersten Mal seit 16 Jahren könnte Viktor Orbán verlieren. In den Meinungsumfragen liegt der Herausforderer Péter Magyar derzeit vorne, der Wahlsieg ist ihm aber keineswegs
sicher – nicht zuletzt auch aufgrund des von Orbán in den vergangenen Jahren vorangetriebenen Umbaus des Wahlsystems. Und falls es tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen sollte, bedeutet das noch nicht, dass es auch zu einem
Systemwechsel kommt. Denn das System Orbán ist nach 16 Jahren tief verwurzelt im Staatsapparat.
Welche Chancen bietet die Parlamentswahl in Ungarn? Was hat sich seit der letzten Wahl geändert? Hat die Bevölkerung genug von Orbán? Und was kann realistisch gehofft werden? Was würde ein Regierungswechsel mit einem Ministerpräsidenten Magyar bedeuten – für Ungarn und für Europa?

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Kreislaufwirtschaft als Hebel im Klimaschutz? (Mediengespräch, 25.03.2026)

Die Kreislaufwirtschaft ist ein wirtschaftliches Modell, das darauf abzielt, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfälle zu reduzieren und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Im Mediengespräch analysieren zwei Experten Potentiale und Grenzen der Kreislaufwirtschaft in Hinblick auf ökologische, wirtschaftliche und soziale Faktoren und stellen aus wissenschaftlicher Perspektive konkrete Maßnahmen für Politik und Wirtschaft vor.

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Zwischen Mobilitätsgarantie und Finanzierungslücke – Bedarfsverkehre im ländlichen Raum unter Druck (Mediengespräch, 19.03.2026)

In Städten gilt der öffentliche Verkehr (ÖV) als „Backbone“ der städtischen Mobilität. Busse, (U-) Bahnen und Straßenbahnen bringen die Menschen wie selbstverständlich zur Arbeit, in die Schule, zum Einkaufen, zu Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen etc. und ermöglichen die Teilhabe am sozialen Leben. Schlagworte wie „Erreichung der Klimaziele“, „lebenswerte, gesunde Städte“ oder „Raum für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen“ können erst vor dem Hintergrund eines funktionierenden ÖV-Systems konsequent in die Realität umgesetzt werden.
Vor dem Hintergrund der Einstellung des Regiotaxis in der Steiermark Ende März 2026 beleuchten im Mediengespräch von „Diskurs. Das Wissenschaftsnetz“ Sandra Wegener und Günter Emberger, was die Sicherstellung der Mobilität in ländlichen Regionen für Menschen und Umwelt bedeutet.

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Was ist Diskurs?

Diskurs. Das Wissenschaftsnetz ist eine Initiative zum Transfer von wissenschaftlicher Evidenz in die Öffentlichkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse entsprechend ihrer Bedeutung im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungen zum Tragen kommen.

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