Kategorie: DossierReformbedarf

MEDIENGESPRÄCHE

Wahl in Ungarn: Analysen und Perspektiven (Mediengespräch, 07.04.2026)

Am 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt – und zum ersten Mal seit 16 Jahren könnte Viktor Orbán verlieren. In den Meinungsumfragen liegt der Herausforderer Péter Magyar derzeit vorne, der Wahlsieg ist ihm aber keineswegs
sicher – nicht zuletzt auch aufgrund des von Orbán in den vergangenen Jahren vorangetriebenen Umbaus des Wahlsystems. Und falls es tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen sollte, bedeutet das noch nicht, dass es auch zu einem
Systemwechsel kommt. Denn das System Orbán ist nach 16 Jahren tief verwurzelt im Staatsapparat.
Welche Chancen bietet die Parlamentswahl in Ungarn? Was hat sich seit der letzten Wahl geändert? Hat die Bevölkerung genug von Orbán? Und was kann realistisch gehofft werden? Was würde ein Regierungswechsel mit einem Ministerpräsidenten Magyar bedeuten – für Ungarn und für Europa?

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Kreislaufwirtschaft als Hebel im Klimaschutz? (Mediengespräch, 25.03.2026)

Die Kreislaufwirtschaft ist ein wirtschaftliches Modell, das darauf abzielt, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfälle zu reduzieren und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Im Mediengespräch analysieren zwei Experten Potentiale und Grenzen der Kreislaufwirtschaft in Hinblick auf ökologische, wirtschaftliche und soziale Faktoren und stellen aus wissenschaftlicher Perspektive konkrete Maßnahmen für Politik und Wirtschaft vor.

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Zwischen Mobilitätsgarantie und Finanzierungslücke – Bedarfsverkehre im ländlichen Raum unter Druck (Mediengespräch, 19.03.2026)

In Städten gilt der öffentliche Verkehr (ÖV) als „Backbone“ der städtischen Mobilität. Busse, (U-) Bahnen und Straßenbahnen bringen die Menschen wie selbstverständlich zur Arbeit, in die Schule, zum Einkaufen, zu Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen etc. und ermöglichen die Teilhabe am sozialen Leben. Schlagworte wie „Erreichung der Klimaziele“, „lebenswerte, gesunde Städte“ oder „Raum für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen“ können erst vor dem Hintergrund eines funktionierenden ÖV-Systems konsequent in die Realität umgesetzt werden.
Vor dem Hintergrund der Einstellung des Regiotaxis in der Steiermark Ende März 2026 beleuchten im Mediengespräch von „Diskurs. Das Wissenschaftsnetz“ Sandra Wegener und Günter Emberger, was die Sicherstellung der Mobilität in ländlichen Regionen für Menschen und Umwelt bedeutet.

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Radikalisierung im Netz: Schützen Altersgrenzen vor Extremismus? (Mediengespräch, 18.03.2026)

In mehreren Ländern werden derzeit Altersbeschränkungen für die Nutzung sozialer Medien diskutiert. Auch in Österreich und Deutschland wird debattiert, ob gesetzliche Zugangsbeschränkungen Minderjährige wirksam vor schädlichen Inhalten und Radikalisierung schützen können. Doch wie gut erfassen solche Maßnahmen die Vielfalt digitaler Radikalisierungswege? Denn diese finden auch abseits klassischer Social-Media-Plattformen statt, und während die Debatte auf Jugendliche fokussiert, wird oft übersehen, dass auch Erwachsene diesen Dynamiken ausgesetzt sind.
Dies nimmt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zum Anlass, die Mechanismen digitaler Radikalisierung sowie die Wirksamkeit politischer Gegenmaßnahmen zu beleuchten und fragt, ob Altersgrenzen ein sinnvoller Baustein im Umgang mit Radikalisierung und Extremismus sein können.

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Vom Preisstreit zur Lebensmittel-Versorgungskrise – ein Weckruf aus der Wissenschaft (Mediengespräch, 19.02.2026)

Seit Wochen wird um Lebensmittelpreise öffentlich diskutiert und zunehmend gestritten. Österreichaufschlag, Shrinkflation und undurchsichtige Rabattaktionen erhitzen die Gemüter in verschiedenen Ministerien, Interessensvertretungen und bei anderen gesellschaftlichen Akteur:innen. Doch es fehlt ein breiter Dialog, um tragfähige Lösungen auszuverhandeln. Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz beleuchten Johannes Tintner-Olifiers und Marianne Penker die Herausforderungen und Lösungsansätze.


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Angriffe auf die kurdischen Gebiete in Syrien: das Ende einer Revolution? (Mediengespräch, 03.02.2026)

Seit dem 18. Januar 2026 tobt im Nordosten Syriens ein Krieg zwischen Einheiten des syrischen Übergangsregime unter Ahmed al-Sharaa, und den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF), die hier seit 2012 eine de-facto-Autonomie aufgebaut hatte.
Isabel Käser und Thomas Schmidinger werden über die Hintergründe und Entwicklungen aus Sicht der Politikwissenschaft, Sozialanthropologie und Genderforschung sprechen.

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Anpassung an den Klimawandel: Steigender Bedarf trifft auf wachsende Lücken (Mediengespräch, 20.01.2026)

Trotz regelmäßig stattfindender internationaler Klimakonferenzen und daraus resultierender Entscheidungen wie dem Paris Klimaabkommen aus dem Jahr 2015, steigen die globalen Treibhausgasemissionen, ebenso wie die nationalen Emissionen
in Österreich, weiterhin an (Our World in Data, 2026). Daher ist es unerlässlich, neben den weiteren Bemühungen im Klimaschutz, die Anpassung an die unausweichlichen Folgen der Klimakrise zu intensivieren. Im Mediengespräch von Diskurs. Das
Wissenschaftsnetz beleuchten Thomas Schinko und Birgit Bednar-Friedl die globalen und nationalen Herausforderungen und diskutieren notwendige nächste Schritte.

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Lobautunnel: Drohende Waldverwüstung und Zunahme des Autoverkehrs – Stimmen aus der Wissenschaft (Mediengespräch, 14. Jänner 2026)

Die Schonung des Auwaldes durch die Untertunnelung der geplanten Autobahn wird immer wieder als ein umweltrelevanter Vorteil des Lobautunnels genannt. Dass der Tunnelbau während seiner Bauphase, die mindestens 2 Jahre lang dauern würde, zur Abschaltung industrieller Brauchwasserbrunnen mit enormen Förderleistungen führt, wird dabei nicht mitgedacht.
Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz stellen zwei Experten aktuelle Befunde aus den Forschungsfeldern Waldhydrologie und Verkehrswissenschaften vor.

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Arbeitsmarkt unter Druck: Herausforderungen und Potenziale (Mediengespräch, 10.12.2025)

Der österreichische Arbeitsmarkt steht vor tiefgreifenden Veränderungen. In den kommenden Jahren scheiden mit der Generation der Babyboomer viele erfahrene Arbeitskräfte aus, während deutlich weniger und anders qualifizierte Personen nachrücken. Schon jetzt zeichnen sich Engpässe in zentralen Bereichen ab. Gleichzeitig verstärken Digitalisierung, Krisen und demographischer Wandel den Druck auf Unternehmen und Beschäftigte.
Welche Folgen drohen, wenn keine Gegenmaßnahmen gesetzt werden? Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Und wie lassen sich vorhandene Potenziale gezielt nutzen, um die entstehende Lücke im Beschäftigungssystem zu schließen?

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Sozialhilfe Neu: Symbolpolitik oder echte Entlastung? (Mediengespräch, 9.12.2025)

Die Regierung arbeitet an einer umfassenden Neuregelung der Sozialhilfe, die bundesweit einheitliche Standards schaffen und das bislang zersplitterte System zusammenführen soll. Politisch wird die Reform als bedeutender Schritt zu mehr Transparenz und wirksamer Armutsbekämpfung präsentiert. Doch bleibt offen, ob sie die realen Bedürfnisse armutsbetroffener Haushalte wirklich abdeckt. Wirtschaftsexpert:innen Karin Heitzmann und Christoph Badelt prüfen, welche Lücken die Reform tatsächlich schließen kann und wo neue entstehen. Sie zeigen auf, was es braucht, damit Sozialhilfe und Kindergrundsicherung auch in Zeiten multipler Krisen wirklich armutsfest wirken und soziale Ungleichheiten nachhaltig reduziert werden.

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