Autor: diskursadmin

Ö1 Dimensionen: Degrowth – Ohne Wachstum in eine bessere Zukunft?

Viele Umweltforscher*innen gehen davon aus, dass weder die neoklassische Austeritätspolitik noch die keynsianische Politik von Nachfrage und Umverteilung, die auf das fortwährende Brummen des Wachstums- und Wettbewerbsmotors setzt, geeignet sei, die Klima- und Umweltkrise zu lösen. Eine absolute Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch sei nicht möglich. Vielmehr sei es notwendig, dass bestimmte Wirtschaftszweige wie der Flugverkehr, die Containerfracht oder die Fleischproduktion schrumpfen – der englische Fachbegriff dafür ist Degrowth. Damit könne ein ressourcenarmes, aber gutes Leben für alle ermöglicht werden, so die Hoffnung. Produktionsketten müssten verkürzt werden, die Herstellung der existenzsichernden Güter könnte lokal und mit viel weniger Kapitaleinsatz erfolgen. Zu Degrowth gehört auch die Verkürzung der Lohnarbeitszeit und die Aufwertung von Jobs in der Schulbildung, der Krankenversorgung oder der ökologischen Landwirtschaft.

Dieser Beitrag (Ö1 Dimensionen vom 17.01.2022) von unserem Vorstandsmitglied Alexander Behr befasst sich mit der Frage, ob und wie eine bessere Zukunft ohne Wirtschaftswachstum möglich ist.

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Punkt Eins: „Eine ökosoziale Zukunft für Chile?“

Dieser Beitrag aus der Sendung „Punkt Eins“ (Ö1) vom 05.01.2022 befasst sich mit der Präsidentschaftswahl in Chile. Der Wahlsieg des linken Kandidaten Gabriel Boric hat viele überrascht. Diskurs-Vorstandsmitglied Ulrich Brand beleuchtet in der Sendung die gesellschaftspolitischen Hintergründe der hochpolarisierten Wahl.

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Einschüchterungsklagen gegen Journalist*innen, Wissenschafter*innen, NGOs und Aktivist*innen gefährden eine vielfältige und demokratische Zivilgesellschaft (Presseaussendung vom 22.12.2021)

In Österreich werden sogenannte SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation) – auf Deutsch: Einschüchterungsklagen – in den vergangenen Monaten verstärkt diskutiert. Jüngster Auslöser ist ein anwaltliches Schreiben der Stadt Wien an Umweltaktivist*innen und Wissenschafter*innen, die sich für einen Baustopp der Stadtstraße Aspern einsetzen. Ruth Simsa, Paul Hahnenkamp und Maximilian Blaßnig erklären in der Aussendung, warum solche Klagen eingesetzt werden, wie sie funktionieren und welche Bedeutung sie für zivilgesellschaftliches Engagement haben.

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Was ist Diskurs?

‚Diskurs. Das Wissenschaftsnetz‘ ist eine Initiative zum Transfer von wissenschaftlicher Evidenz engagierter Wissenschafter*innen in die Öffentlichkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse entsprechend ihrer Bedeutung im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungen zum Tragen kommen.

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