Künstliche Intelligenz: Risiken und Chancen (Mediengespräch, 06.10.2026)

Wann & Wo
Dienstag, 06. Oktober 2026
10 Uhr
Via Zoom – zur Anmeldung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/-xYxB-T1TIiYHWkTXLGQDg
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Freya Kosciesza
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz
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Sophie Menasse
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz
+43 677 614 622 33
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In den vergangen Wochen haben sich die Warnungen über existenzielle Risiken durch KI geradezu gehäuft. OpenAI-Chef Sam Altman, Anthropic-CEO Dario Amodei und auch Elon Musk plädierten gar für ein Einbremsen der Entwicklung – vergeblich. Die „KI-Väter“ Geoffrey Hinton und Yoshua Bengio warnen, Automatisierung könnte die Entwicklung bald massiv beschleunigen, und fordern die Politik dringend zum Handeln auf.
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz ordnet die aktuellen Entwicklungen und Debatten rund um die Risiken der künstlichen Intelligenz in einem Mediengespräch wissenschaftlich ein.
INPUTS:
Prof. Dr. Johanna Pirker (TU München): „Chancen und Risiken der KI: Bericht aus dem UNO Independent International Scientific Panel on AI“
Johanna Pirker forscht an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Virtuellen Welten, Games, Virtual und Augmented Reality sowie Mensch-Computer-Interaktion. Im Fokus steht die Entwicklung interaktiver, adaptiver, immersiver Systeme und deren Einsatz in Bildung, Wissenschaft, Therapie und Industrie. Dabei untersucht sie insbesondere das Potenzial von Spielen und virtuellen Umgebungen als Werkzeuge für Lernen, Simulation und Innovation. Sie ist Professorin für N-Dimensional User Experience an der Technische Universität München. Seit seiner Gründung 2025 ist sie außerdem als einzige Österreicherin Mitglied des Independent International Scientific Panel on AI der UNO.
Univ. Prof. Dr. Stefan Szeider (TU Wien): „Die schleichende Abgabe der Kontrolle an die KI: Warum KI-Sicherheit unabhängige Forschung braucht“
Stefan Szeider ist Professor für Informatik an der TU Wien und leitet dort die Forschungsgruppe Algorithms and Complexity. Er forscht an algorithmischen und logikbasierten Methoden für schwere Rechenprobleme in der künstlichen Intelligenz, im automatischen Schließen und in der kombinatorischen Optimierung. Er entwickelt KI-Agenten auf Basis großer Sprachmodelle, etwa zur automatischen Modellierung und zur Verbesserung von Algorithmen. Vor seiner Berufung an die TU Wien forschte er in Kanada und im Vereinigten Königreich.
Moderation: Sophie Menasse
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz

