Kategorie: Mediengespräche

MEDIENGESPRÄCHE

Lobautunnel: Drohende Waldverwüstung und Zunahme des Autoverkehrs – Stimmen aus der Wissenschaft (Mediengespräch, 14. Jänner 2026)

Die Schonung des Auwaldes durch die Untertunnelung der geplanten Autobahn wird immer wieder als ein umweltrelevanter Vorteil des Lobautunnels genannt. Dass der Tunnelbau während seiner Bauphase, die mindestens 2 Jahre lang dauern würde, zur Abschaltung industrieller Brauchwasserbrunnen mit enormen Förderleistungen führt, wird dabei nicht mitgedacht.
Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz stellen zwei Experten aktuelle Befunde aus den Forschungsfeldern Waldhydrologie und Verkehrswissenschaften vor.

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Arbeitsmarkt unter Druck: Herausforderungen und Potenziale (Mediengespräch, 10.12.2025)

Der österreichische Arbeitsmarkt steht vor tiefgreifenden Veränderungen. In den kommenden Jahren scheiden mit der Generation der Babyboomer viele erfahrene Arbeitskräfte aus, während deutlich weniger und anders qualifizierte Personen nachrücken. Schon jetzt zeichnen sich Engpässe in zentralen Bereichen ab. Gleichzeitig verstärken Digitalisierung, Krisen und demographischer Wandel den Druck auf Unternehmen und Beschäftigte.
Welche Folgen drohen, wenn keine Gegenmaßnahmen gesetzt werden? Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Und wie lassen sich vorhandene Potenziale gezielt nutzen, um die entstehende Lücke im Beschäftigungssystem zu schließen?

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Sozialhilfe Neu: Symbolpolitik oder echte Entlastung? (Mediengespräch, 9.12.2025)

Die Regierung arbeitet an einer umfassenden Neuregelung der Sozialhilfe, die bundesweit einheitliche Standards schaffen und das bislang zersplitterte System zusammenführen soll. Politisch wird die Reform als bedeutender Schritt zu mehr Transparenz und wirksamer Armutsbekämpfung präsentiert. Doch bleibt offen, ob sie die realen Bedürfnisse armutsbetroffener Haushalte wirklich abdeckt. Wirtschaftsexpert:innen Karin Heitzmann und Christoph Badelt prüfen, welche Lücken die Reform tatsächlich schließen kann und wo neue entstehen. Sie zeigen auf, was es braucht, damit Sozialhilfe und Kindergrundsicherung auch in Zeiten multipler Krisen wirklich armutsfest wirken und soziale Ungleichheiten nachhaltig reduziert werden.

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COP30 – Klimapolitik in Zeiten der Polykrise (Mediengespräch, 21.11.2025)

Am letzten Tag der COP30 berichten Keywan Riahi und Reinhard Mechler vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) zum Stand der Verhandlungen. Die Wissenschaftler sind ausgewiesene Experten für Treibhausgasreduktion, Klimaanpassung und Resilienz. Beide haben an zahlreichen Berichten des Weltklimarats (IPCC) mitgewirkt und an vielen Weltklimakonferenzen teilgenommen.

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Arbeitsklima im Handel (Mediengespräch, 20.11.2025)

In diesem Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz beleuchten Reinhard Raml und Martin Oppenauer vom IFES und Nadja Bergmann von der L&R Sozialforschung das Arbeitsklima im Handel, die Zufriedenheit der Beschäftigten und Herausforderungen in der Branche.

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Klima und Biodiversität brauchen gemeinsame Lösungen – jetzt (Mediengespräch, 12.11.2025)

Die Biodiversität steckt in einer stillen, aber tiefgreifenden Krise – auch in Österreich. Lebensräume verändern sich und verschwinden, Arten sterben aus, genetische Vielfalt geht verloren. Haupttreiber sind menschliche Nutzungen und der Klimawandel. Der Verlust der Biodiversität und der Klimawandel stehen in enger Wechselwirkung und verstärken sich gegenseitig – mit weitreichenden Folgen auch für die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen (IPBES 2019).

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Wohnen in Wien – soziale Inklusion und Leistbarkeit im Wandel (Mediengespräch, 28.10.2025)

Steigende Mieten, Verdrängungsdruck und der Rückgang leistbarer Angebote machen Wohnraum immer mehr zur Handelsware. Dies stellt auch das als Vorzeigestadt in Sachen sozialer Wohnbau geltende Wien vor neue Herausforderungen. Wachsende soziale Ungleichheit und die Finanzialisierung von Wohnflächen verdeutlichen das zunehmende Ungleichgewicht zwischen sozialer Verantwortung und wirtschaftlichen Interessen. Es stellt sich die Frage: Wird Wien seinem guten Ruf nach wie vor gerecht?

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Sozial-ökologische Folgen des EU-Mercosur-Abkommens – Stimmen aus der Wissenschaft (Mediengespräch, 20.10.2025)

Nach 26 Jahren Verhandlung soll das Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosurländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) nun bis Ende diesen Jahres unter den EU-Staaten abgestimmt werden. Doch die jahrelangen Nachverhandlungen haben nicht alle Gemüter beruhigt: Frankreich und Polen beharren auf ihrem Nein, die europäischen Bäuer:innen sind besorgt, Klima-NGOs schlagen Alarm und Gewerkschaften sorgen sich um Arbeitsplätze. Hinzu kommt demokratiepolitische Kritik am Vorgehen der EU-Kommission, die durch das sogenannte „Splitting“ die ursprüngliche Einstimmigkeit bei der Abstimmung umgehen möchte.

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Klimaaktivismus und öffentlicher Diskurs – ein problematisches Verhältnis? (Mediengespräch, 16.10.2025)

Am 24. Oktober ist Climate Action Day, also Internationaler Tag des Klimaschutzes. Dieser soll nicht nur die Sensibilität für die Gefahren des Klimawandels erhöhen, sondern auch zu konkretem Handeln animieren. Diskurs. Das Wissenschaftsnetz nimmt dies zum Anlass, um das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Befunden zur Erderhitzung, dadurch angestoßenem Aktivismus und gesellschaftlichen Reaktionen darauf, zu thematisieren.

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Lieferkettengesetz unter Druck – Was bleibt von der EU-Richtlinie? (Mediengespräch, 14.10.2025)

In diesem Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz beleuchten Johannes Jäger und Manfred Nowak die wirtschaftlichen, rechtlichen und menschenrechtlichen Dimensionen der EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD). Sie diskutieren, welche Folgen die geplanten Änderungen für Unternehmen, Beschäftigte und globale Lieferketten haben – und was auf dem Spiel steht, wenn Europas ehrgeizigste Nachhaltigkeitsinitiative verwässert wird.

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Klimawandel, Extremwetter und soziale Ungleichheiten: Perspektiven für ein gerechtes Risikomanagement (Mediengespräch, 07.10.2025)

Zu Herbstbeginn fragt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz, wie ein gerechteres Risikomanagement in Zeiten der Klimakrise gelingen kann. Thomas Thaler (Universität für Bodenkultur Wien) analysiert dabei die sozialen Dimensionen von Hochwasserrisiken. Im Fokus steht die Umsetzungslücke zwischen politischen Zielen und praktischem Risikomanagement. Behandelt werden zentrale Fragen: Wie muss erfolgreiches Hochwasserrisikomanagement in Zukunft aussehen? Und wie können unterschiedliche Betroffenheiten, insbesondere vulnerabler Gruppen, frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden?

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‚Diskurs. Das Wissenschaftsnetz‘ ist eine Initiative zum Transfer von wissenschaftlicher Evidenz engagierter Wissenschafter*innen in die Öffentlichkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse entsprechend ihrer Bedeutung im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungen zum Tragen kommen.

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