Angebunden statt abgehängt: Wie wird ländliche Mobilität zukunftsfähig? (Mediengespräch, 28.08.2026)

Öffentliche Mobilität wird quer durch Österreich teurer: 2026 haben fast alle Bundesländer ihre Öffi-Tarife angehoben, und in der Ostregion setzt sich das fort. Nach einer ersten Anhebung im Juli steigen mit 1. September auch die Preise der regionalen KlimaTickets und Strecken-Jahreskarten in Niederösterreich und dem Burgenland. Parallel dazu haben die Verteuerungen der Vorjahre bereits die Verkaufszahlen gedrückt, und die Regionalverkehre stehen unter Spardruck. Gleichzeitig rückt eine Grundfrage in den Fokus: Wie verlässlich kommen Menschen am Land von A nach B, und wer bleibt dabei zurück? Einkommen, Alter und Geschlecht prägen mit, wie gut sich der Alltag bewältigen lässt.

Im ländlichen Raum, wo die Verbindungen ohnehin dünner sind, wiegt das umso schwerer. Das bestehende Modell des öffentlichen Verkehrs stößt hier an seine Grenzen und muss erweitert werden, um den unterschiedlichen Bedürfnissen wirklich gerecht zu werden. Gefragt sind neue Ansätze, von einer besseren Taktung über flexible On-Demand-Angebote bis hin zu automatisierten Fahrzeugen, die auch abseits der Hauptrouten tragfähige Verbindungen schaffen könnten.

Dies nimmt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zum Anlass, einen Blick auf die zentralen Herausforderungen ländlicher Mobilität und auf vielversprechende Lösungsansätze zu werfen. Expert:innen beleuchten, welche Muster und Hürden den Verkehrsalltag prägen und wie sich Lücken im ländlichen Verkehr mit neuen Konzepten schließen lassen.

v

INPUTS:

Moderation: Anna Hasenauer
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz