Verkehrssicherheit am Schulweg (Mediengespräch, 17.09.2026)

Mit dem Start des neuen Schuljahres sind wieder tausende Kinder täglich auf dem Weg zur Schule unterwegs – viele von ihnen bereits ohne Begleitung ihrer Eltern. Gleichzeitig bleibt die Sicherheit am Schulweg eine zentrale Herausforderung: Kinder nehmen den Straßenverkehr anders wahr als Erwachsene, überschätzen ihre Fähigkeiten häufig und sind auf eine Infrastruktur angewiesen, die ihrem Entwicklungsstand gerecht wird. Wie sicher sind Österreichs Schulwege tatsächlich, und was braucht es, damit Kinder selbstständig und sicher mobil sein können?

Dieses von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz organisierte Mediengespräch beleuchtet die Schulwegsicherheit aus wissenschaftlicher Perspektive. Im Fokus stehen einerseits die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen für sicheres Verkehrsverhalten: Welche Fähigkeiten benötigen Kinder, um Gefahren richtig einzuschätzen? Ab welchem Alter können sie sich sicher allein im Straßenverkehr bewegen, und welche Rolle spielen Übung, Mobilitätsbildung und elterliche Begleitung? Und warum reicht Verkehrserziehung allein nicht aus, um altersbedingte Grenzen auszugleichen?

Außerdem wird gezeigt, wie moderne Technologien dabei helfen können, Gefahrenstellen auf Schulwegen sichtbar zu machen. Anhand objektiver Analysen von Verkehrsverhalten und Konfliktsituationen wird erläutert, welche Risiken im Umfeld von Schulen besonders häufig auftreten und wie daraus gezielte Maßnahmen für mehr Sicherheit abgeleitet werden können. Grundlage dafür sind aktuelle Untersuchungen, die neue Einblicke in das Zusammenspiel von Verkehrsteilnehmenden, Infrastruktur und Schulwegsicherheit liefern.

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Moderation: Sophie Menasse 
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz