Die Zukunft der europäischen Sicherheitspolitik (Mediengespräch, 04.03.2026)

Wann & Wo
Mittwoch, 4. März 2026
10 Uhr
Via Zoom – zur Anmeldung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/ljFc5b_KRVWtxpSIUClpWQ
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Sophie Menasse
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz
+43 677 614 622 33
menasse@diskurs-wissenschaftsnetz.at
Anna Hasenauer
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz
+43 664 922 62 64
hasenauer@diskurs-wissenschaftsnetz.at
Angesichts der russischen Bedrohung und der Infragestellung des US-amerikanischen Schutzversprechens muss sich Europa verteidigungspolitisch neu aufstellen. Für das Friedensprojekt EU sind nun Fragen der Aufrüstung zentral. Es geht darum, den Frieden zu sichern und die Verteidigungsfähigkeit zu garantieren. Die NATO treibt die Aufrüstung weiter voran: Militärausgaben steigen – auch in Nicht-Mitgliedländern wie Österreich. In Deutschland wird die ausgesetzte Wehrpflicht wiederbelebt, in Österreich die Verlängerung des Grundwehrdiensts angestrebt.
Der internationale Tag der Abrüstung lädt zu einer Reflexion über den gegenwärtigen Stand der Rüstungs- und Friedenspolitik ein: Wie kann, wie soll die Zukunft der europäischen Sicherheitspolitik aussehen? Soll sich Europa weiterhin – wenn auch vielleicht auf reduzierte Weise – auf die USA stützen oder auf eigene Beine stellen? Liegt der Schlüssel in der Vertiefung der europäischen Integration oder in zwischenstaatlicher Kooperationen? Ist Aufrüstung der einzige, der richtige Weg zum nachhaltigen Frieden? Wie steht es im 21. Jahrhundert um den Pazifismus?
Im Mediengespräch analysieren zwei Experten den Status Quo aus wissenschaftlicher Perspektive und zeigen Perspektiven für die nachhaltige Sicherung des Friedens in Europa auf.
INPUTS:
Matthias Dembinski
Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)
Zwischen russischer Bedrohung und amerikanischem Rückzug: Die Zukunft der europäischen Sicherheit.
Ulrich Ruschig
Universität Oldenburg
Ist Pazifismus zeitgemäß?
Moderation: Sophie Menasse
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz

